Auf der Intensivstation, im Operationsdienst oder in der Anästhesiepflege – als Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin betreust Du Patienten in anspruchsvollen Fachbereichen. Fachkrankenpfleger übernehmen auf Stationen und in Facharztpraxen eine große Verantwortung und sind wichtige Ansprechpersonen der Patienten.
Hier erfährst Du mehr über die Entwicklungsmöglichkeiten, Anstellungen und Verdienstchancen eines Fachkrankenpflegers und weshalb Zeitarbeit oftmals die bessere Wahl ist.
Als Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin bist Du in Fachgebieten wie der Intensivpflege, dem Operations- oder Endoskopiedienst tätig. Zu Deinen Aufgaben gehören die Betreuung und Überwachung von Patienten, während und nach komplexen Eingriffen. In der Anästhesie unterstützt Du beispielsweise die Vorbereitung und Durchführung von Narkosen und arbeitest eng mit Anästhesistinnen und Anästhesisten zusammen.
Deine Aufgaben im Detail:
Du übernimmst somit eine sehr verantwortungsvolle Rolle im interdisziplinären Team und bist oft ein zentraler Ansprechpartner im Patientenkontakt.
Gesundheits- und Fachkrankenpfleger arbeiten in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Dazu gehören vor allem Krankenhäuser mit unterschiedlichen Fachabteilungen wie der Intensivpflege, der Anästhesie, dem Operationsdienst oder der Notaufnahme. Auch in Kliniken - etwa für Onkologie, Psychiatrie oder Rehabilitation - bist Du als Fachkrankenpfleger ein gern gesehener Teil des Teams. Darüber hinaus findest Du Jobs in Pflegeheimen, Hospizen, ambulanten Pflegediensten sowie Facharztpraxen.
Auch die Fachkrankenpflege ist vom digitalen Wandel betroffen. Soll heißen: Elektronische Patientenakten und Dokumentation, mobile Endgeräte und Tablets für wichtige Pflege- und Behandlungsdaten und Spracherkennungssysteme gehören längst zum guten Ton in der Fachpflege. Ein weiteres Beispiel: die digitale Schichtplanung bringt viel mehr Flexibilität und Mitbestimmung in den Arbeitsalltag. Auch telemedizinische Anwendungen sind keine Seltenheit. Fachkrankenpfleger mit digitalen Skills sind daher besonders gefragt und profitieren deutschlandweit von besseren Karrierechancen.
Neben umfangreichem Fachwissen sind folgende persönliche Fähigkeiten wichtig:
Im Operationsdienst unterstützt der Fachkrankenpfleger/die Fachkrankenpflegerin das ärztliche Team vor und während der Operationen. Er bereitet den OP-Bereich steril vor, kümmert sich um die Instrumente und überwacht Patienten im Aufwachraum. All diese Maßnahmen müssen präzise durchgeführt werden, damit die Eingriffe sicher vonstatten gehen können. Darüber hinaus stehen die Dokumentation der Abläufe und die Einhaltung aller notwendigen Hygienestandards auf dem Plan.
Grundausbildung
Voraussetzung für die Fachkrankenpflege ist eine abgeschlossene dreijährige Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Hier werden medizinische Grundlagen, Pflege, Hygiene und Kommunikation vermittelt. Du sammelst erste praktische Erfahrungen und lernst, ärztliche Anweisungen umzusetzen.
Nach der Ausbildung folgt eine spezialisierte Weiterbildung (ca. 1–2 Jahre, berufsbegleitend), z. B. in
In dieser Zeit vertiefst Du Dein Fachwissen, trainierst in der Praxis und bestehst eine staatliche Prüfung. Anschließend darfst Du Dich offiziell Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin nennen und eigenverantwortlich arbeiten.
Für die Ausbildung zum Fachkrankenpfleger/zur Fachkrankenpflegerin benötigst Du neben einer abgeschlossenen Pflegeausbildung grundsätzlich sechs bis zwölf Monate Berufserfahrung. Persönliche Eigenschaften wie Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein sind für Dich von Vorteil. Die Weiterbildung erfolgt berufsbegleitend über etwa zwei Jahre und beinhaltet rund 720 bis 780 Stunden theoretischen Unterricht sowie 1.200 bis 1.800 Stunden praktische Einsätze in Fachbereichen wie Intensivpflege, Anästhesie oder Operationsdienst.
In der Weiterbildung erwirbst Du detailliertes Wissen zu Deinem gewählten Fachbereich. Zu den gängigen Fachrichtungen zählen Intensivpflege und Anästhesie, Operationsdienst, Onkologie, Psychiatrie, Nephrologie und Rehabilitation. Nach erfolgreichem Abschluss der staatlichen Prüfung erhältst Du das Zertifikat, mit dem Du die geschützte Berufsbezeichnung Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin führen darfst. Eine Bewerbung zur Weiterbildung erfolgt in der Regel bei anerkannten Weiterbildungsstätten oder Krankenhäusern - häufig gibt es sogar finanzielle Fördermöglichkeiten durch den Arbeitgeber oder die Agentur für Arbeit.
Die Berufsbezeichnung Krankenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger beschreibt die Grundausbildung, mit der Du in der allgemeinen Pflege tätig bist. Jemand in der Fachkrankenpflege hat sich hingegen durch eine Weiterbildung in einem bestimmten Fachbereich qualifiziert, wie etwa Intensivpflege, Anästhesie oder Operationsdienst. Solche Fachkräfte übernehmen erweiterte pflegerische Tätigkeiten und tragen mehr Verantwortung für komplexe medizinische Maßnahmen.
Die Weiterbildung zum Fachkrankenpfleger/zur Fachkrankenpflegerin wird oftmals berufsbegleitend absolviert und nicht extra vergütet. Das Einstiegsgehalt liegt ungefähr zwischen 2.700 und 3.800 Euro brutto im Monat. Mit wachsender Berufserfahrung und Spezialisierung kannst Du durchschnittlich 3.800 bis 4.800 Euro verdienen. In tarifgebundenen Einrichtungen sind sogar bis zu 5.200 Euro monatlich möglich.
Wie hoch das Gehalt am Ende ist, hängt stark vom Bundesland, der Art der Einrichtung und Deiner Berufserfahrung ab. Tarifgebundene Häuser und Ballungsräume zahlen in der Regel besser als private oder ländliche Einrichtungen. Ein Beispiel: Das durchschnittliche Jahresgehalt in Baden-Württemberg liegt bei etwa 66.800 Euro, in Berlin bei rund 62.600 Euro und in Bayern bei knapp 58.400 Euro.
Gehalt von Fachkrankenpflegern im Überblick
Erfahrung / Beschäftigungsform
Bruttogehalt pro Monat
Einstiegsgehalt
2.700 – 3.800 €
Durchschnitt
3.800 – 4.800 €
Tarifgebundene Häuser / Ballungsräume
Bis zu 5.200 €
In großen Krankenhäusern oder auf der Intensivstation sind meist Vollzeitstellen üblich, jedoch setzen immer mehr Einrichtungen auf flexible Arbeitszeiten und Teilzeitmodelle. Auf diese Weise können Fachkrankenpfleger ihr Berufs- und Privatleben besser vereinbaren, beispielsweise bei der Betreuung von Kindern oder Angehörigen.
Der Pflegebereich wächst stark: Bis 2030 werden in Deutschland über 150.000 Fachkräfte fehlen. Mit Deiner Spezialisierung in der Pflege hast Du deshalb exzellente Jobchancen – sowohl national als auch international – und kannst langfristig in verschiedenen Fachbereichen und Einrichtungen arbeiten.
Mit der Weiterbildung zum Fachkrankenpfleger/zur Fachkrankenpflegerin stehen Dir viele Türen offen. Unter anderem auch in Leitungspositionen wie der Stations- oder Pflegedienstleitung oder im Qualitätsmanagement oder Pflegepädagogik.
Als Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin in der Zeitarbeit hast Du bei akut med die Chance, flexibel in verschiedenen Fachbereichen und Einrichtungen wie Krankenhäusern, Facharztpraxen oder Rehabilitationszentren zu arbeiten. Ob in der Intensivpflege, im Operationsdienst oder in der Anästhesiepflege – Du kannst Deine Kenntnisse in wechselnden Einsätzen erweitern und gleichzeitig von übertariflicher Bezahlung und Zuschlägen profitieren. Unser kompetentes Team von akut med unterstützt Dich mit persönlicher Betreuung und einer fairen Urlaubsplanung. Und natürlich helfen wir Dir auch dabei, den passenden Einsatzort und das optimale Arbeitszeitmodell für Dich zu finden. So bleibst Du flexibel, sicher und kannst Deine Karriere als Pflegefachkraft gezielt gestalten.
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Neben fachlichem Wissen sind Einfühlungsvermögen, Belastbarkeit und Verantwortungsbewusstsein besonders wichtig. Fachkrankenpfleger sollten auch in Stresssituationen einen kühlen Kopf bewahren und teamorientiert arbeiten.
Die Dauer der Weiterbildung zum Fachkrankenpfleger variiert je nach Fachrichtung und Anbieter, beträgt aber meist zwischen 1 und 2 Jahren, inklusive theoretischer und praktischer Ausbildung.
Ja, aber grundsätzlich unterscheiden sich die Anforderungen und Anerkennungen der Fachkrankenpfleger von Land zu Land. Eine Anerkennung der deutschen Qualifikation ist oft erforderlich, und gute Sprachkenntnisse des jeweiligen Landes sind wichtig.
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